Aktuelle Trendsportarten zum Ausprobieren

Von: Lennard Worobic

Du bist sportbegeistert und probierst gerne mal etwas Neues aus? Die Semesterferien bieten momentan genug Zeit, um eine neue Sportart für sich zu entdecken. Auch der Frühling steht (hoffentlich) bald vor der Tür, so dass Sportler*innen sich wieder mehr für Outdoor-Aktivitäten begeistern. In unserer Liste findest du aktuelle Trendsportarten sowohl für drinnen als auch für draußen. 

Plogging

Plogging ist eine Trendportart aus Schweden, die Bewegung mit einem guten Zweck verbindet. Der Name setzt sich aus dem schwedischen Wort „plocka“, was auf deutsch „pflücken“ oder „aufheben“ bedeutet, und dem englischen Begriff „Jogging“ zusammen. Umweltbewusste Sportler*innen sind mit Handschuhen und Mülltüten ausgestattet und sammeln, während sie durch den Park oder die Stadt laufen, Müll auf. Diesen entsorgen sie dann im Anschluss an ihr Workout. In Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es immer wieder öffentliche Plogging-Veranstaltungen oder Laufgruppen, die sich regelmäßig zum Plogging treffen. 

Bouldern 

Klettern ohne Sicherung – das klingt zunächst gefährlich. Doch beim Bouldern sind die Kletterwände maximal drei Meter hoch, zudem wird der Boden mit Matten ausgelegt. Somit benötigt man weder eine*n Kletterpartner*in noch eine Absicherung durch ein Seil. Bouldern erfordert nicht nur einen enormen Kraftaufwand, sondern auch ein gewisses Maß an Geschicklichkeit. 

SUP-Yoga

Diese Trendsportart lässt sich besonders gut in Kiel ausprobieren. Yoga hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen und darf mittlerweile in keinem Kursangebot eines Fitnessstudios mehr fehlen. Beim SUP-Yoga – also Stand Up Paddeling Yoga – werden die Bewegungen auf einem Board im Wasser ausgeübt, das macht sie doppelt so anstrengend. Spätestens nach dem „Anbaden“ Ende März ließe sich die Trendsportart auf der Förde doch hervorragend testen. Denjenigen, denen das Wasser dann noch zu kalt ist, sollten sich besonders um eine gute Körperspannung bemühen. 

Street Racket 

Eine Schweizer Familie reiste 2015 für eine Hilfsmission auf die Karibikinsel Dominica. Da es vor Ort kaum geeignete Tischtennisplatten gab, wurde die Familie kreativ und entwickelte die neue Rückschlagsportart „Street Racket“. Tischtennis ohne Tisch – das geht doch gar nicht? Oh doch, und wie das geht! Das Feld wird beim Street Racket einfach mit Markierungen auf dem Boden eingegrenzt, zum Beispiel mit Kreide. Mittlerweile gibt es im Netz ganze Street Racket Sets zu kaufen. Die Sportart eignet sich sowohl als Indoor- als auch als Outdoor- Aktivität.

CrossFit 

Beim CrossFit handelt es sich um eine Fitness-Trainingsmethode aus den USA. Die Sportart stellt eine Kombination verschiedener Elemente aus den Bereichen Gewichtheben, Turnen und Cardio-Training dar. Dabei trainieren Athlet*innen vor allem ihre Kraft und Ausdauer – aber auch Attribute wie Schnelligkeit, Koordination und Balance sollen durch das intensive Workout gefördert werden. Die Studios heißen „CrossFit-Boxen“ und sind mittlerweile in vielen deutschen Städten zu finden, so auch in Kiel. 

Faszientraining

Das Faszientraining ist eine Methode, welche das muskuläre Bindegewebe stärken und somit verletzungsvorbeugend wirken soll. Dabei wird in der Regel eine Faszienrolle, auch genannt „Blackroll“, verwendet. Ziel des Trainings ist es, die Belastbarkeit von Sehnen und Bändern zu steigern. 

Spikeball 

Nein, das Trampolin ist beim Spikeball nicht zum Springen gedacht. Stattdessen nutzt man das sogenannte „Roundnet“ als Fläche, auf die abwechselnd der Spielball geschmettert wird. Es treten zwei Teams, bestehend aus jeweils zwei Personen, gegeneinander an und können den kompletten Bereich rundum das Roundnet nutzen. Pro Spielzug darf sich ein Team den Ball maximal dreimal zuspielen – fällt das Spielgerät dabei auf den Boden, erhält der Gegner einen Punkt. Der Ball darf mit allen Körperteilen gespielt werden. 

Crunning

Es hört sich zunächst vielleicht etwas verrückt an, aber die Trendsportart Crunning setzt sich aus „Crawling“ und „Running“ – also Krabbeln und Rennen – zusammen. Im Internet findet man mittlerweile diverse Videos, in denen Crunning-Begeisterte auf allen Vieren so schnell laufen wie sie können. Obwohl es amüsant aussieht, ist die Trendsportart extrem anstrengend und gar nicht so einfach. Probier‘ es doch mal aus! 

Bubble Ball/ Soccer

Beim Bubble Ball haben Spieler*innen keine Angst vor Zusammenstößen, denn sie stecken mit dem Oberkörper in aufblasbaren, transparenten Kugeln, die als eine Art Airbag dienen. Mit dieser Ausstattung spielen die Teams gegeneinander Fußball. Im Gegensatz zum herkömmlichen Fußball sorgen Kollisionen der Akteure meist für Belustigung anstatt für Verletzungen, der Spaß steht also im Vordergrund. Die Trendsportart lässt sich sowohl drinnen als auch draußen spielen.

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